Die Zeit nach der Verödung

Nach der Entfernung von Krampfadern
 

Ihre erweiterten Venen am Bein (Krampfadern) wurden entfernt. Um ein möglichst gutes
Ergebnis zu erreichen, bitten wir Sie folgende Punkte zu beachten:


Bei operierten Varizen (Stripping oder Teilstripping), Venenunterbindung (Ligatur),

Laserstripping sowie Verödungen.

Hinweise 
  • Belassen Sie bitte die im Operationssaal angelegten Stützstrümpfe wie mit Ihnen besprochen. Bei Schmerzen oder Gefühlsstörungen (z.B. Taubheitsgefühl) im Fuß sowie bei Blaufärbung der Zehen verständigen Sie bitte umgehend die Ordination.

 

  • Nach der Operation, nach dem Erwachen aus der Narkose können Sie sofort aufstehen und nach Hause gehen. Danach gilt das Motto: Stehen und Sitzen sowie längere Sonnenbäder sind schlecht, Liegen mit hochgelagerten Beinen ist gut, am Besten ist viel Gehen oder Radfahren.

 

  • Bei längerem Sitzen bitte einmal pro Stunde mind. 5 Minuten lang beide Füße kräftig auf und ab bewegen.

 

  • In den ersten Wochen nach der Operation sollten Sie Stützstrümpfe tragen.

 

  • Duschen ist erlaubt, Baden und Sauna besuchen sollten Sie erst nach 5 – 6 Wochen.

 

  • Bei Auftreten von Schwellungen oder Rötungen der Wunde kommen Sie bitte zur Kontrolle

 

  • Blauverfärbungen der Haut, mäßige Schwellungen und Spannungsgefühl sind zu erwarten. Taube Stellen in der Nähe von Narben, besonders an der Innenseite von Ober- und Unterschenkel sind harmlos und verschwinden meist nach einigen Wochen von selbst. Eine besondere Behandlung ist deshalb nicht notwendig.

 

  • Nach Entfernung größerer Venen (Operation) können Knoten, verhärtete Stränge und bräunliche Verfärbungen der Haut mehrere Monate nach dem Eingriff tastbar bzw. sichtbar sein.

 

  • Nach der Krampfadernoperation müssen die Restvarizen möglichst bald verödet werden. In der Regel verschwinden die verödeten Venen innerhalb von 10 – 12 Wochen, als Restzustände können Braunfärbungen der Haut über der Vene auftreten, derbe Verhärtungen bleiben nur bei sehr dicken Krampfadern. Bei oberflächlichen Krampfadern (Besenreißer) können bei der herkömmlichen Methode der Verödung zwischen 3 – 6 % der Fälle Hautbezirke, in die Verödungsmittel durch Verbindungen zwischen venösemund arteriellem System, sogenennte Shunts, gelangte, absterben und zu einer langsam verheilenden „Schürfwunde“ (Hautnekrose) führen.

    Unter Umständen kann sogar eine Narbe bleiben. Im Gegensatz dazu kann es bei der neuen Methode der Besenreiserbehandlung mit der VL-Technologie („Laser“) im Anschluss an die Behandlung zu einem leichten Brennen kommen, das nach einigen Stunden von selbst aufhört. Die leichte Entzündung (wie leichter Sonnenbrand) oder auch manchmal rote Quaddel ist im Normalfall nur für 24 – 28 Stunden sichtbar. In seltenen Fällen kommt es zu oberflächlichen Blasen, die unter einer Verschorfung jedoch im Regelfall narbenfrei abheilen.

 

  • Bei der Operation haben wir nur die Venen entfernt, die geschädigt waren. Neu auftretende Krampfadern oder kleine Restvarizen können später problemlos in der Ordination verödet werden. Um diese rechtzeitig zu erkennen, sollten Sie sich einer Kontrolluntersuchung unterziehen.

 

  • Etwaige Besonderheiten zur Nachbehandlung Ihrer Beine teilen wir Ihnen im Rahmen der Nachuntersuchung mit.

 

 

 

 

Ordinationszeiten
Mo, Di, Do, Fr: 8 - 12 Uhr
Do: 16 - 18 Uhr

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Ordination Dr. Svehla

Ringstraße 59, 3500 Krems | ordination@svehla.at | 02732 82 851

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